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AFI Lösungen in Zukunft auch als Services in der Cloud. Sven Schal im Interview.

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Titel:   AFI Lösungen in Zukunft auch als Services in der Cloud. Sven Schal im Interview.
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Warum geht die AFI in die Cloud?

Sven Schal, Geschäftsführer AFI SolutionsSven Schal: Für uns ist es der nächste logische Schritt. Wir sind dort, wo unsere Kunden uns brauchen werden, denn unser Bestreben war es schon immer, einen Schritt voraus zu sein. Deswegen hören wir genau hin, beobachten und denken vor, um herauszufinden, welche Technologien Sinn machen und welche Services auch erkennbare Vorteile für uns und unsere Kunden bringen.
Die Cloud-Thematik ist an sich keine neue, die Vorteile sind für uns klar. Unser Technologie- und Forschungsteam arbeitet schon sehr lange an Tools für die Cloud. Denn genau wie unsere Kunden beziehen wir selbst immer mehr Software und Services online und gehen weg von On-Premise-Installationen.
Der Trend hin zu Software as a Service (SaaS) zeichnet sich natürlich auch im ERP-Umfeld rund um die SAP-Welt ab. Als Prozesskenner und SAP-Veredler bieten wir unseren Kunden daher schrittweise unsere On-Premise-Lösungen auch als cloudbasierte Services an, die einfach und komfortabel zu konsumieren sind.

Was ist der Unterschied zwischen Cloud und Software as a Service?

Sehr vereinfacht formuliert, nutzen wir die Bezeichnung Cloud für alles, was erst einmal nicht On-Premise ist. Unsere Kunden verwenden den Begriff Cloud nämlich auf verschiedenen Organisationsebenen mit ganz unterschiedlicher Bedeutungen. Im Grunde ist SaaS aber ein Teil der Cloud, denn Cloud Computing integriert unterschiedliche Arten von Services.
Bei SaaS nutzt der Anwender die Software über das Web. Er muss sie nicht installieren und auch nicht selbst warten, das übernimmt der Softwareanbieter. Der Zugriff auf das System und die Daten erfolgt über das Internet und einen Webbrowser.

Welche Vorteile haben die Kunden von der AFI Cloud?

Services und Lösungen aus der Cloud sind schneller verfügbar und auch einfacher nutzbar. Ein großer Anteil bisheriger Einrichtungs- und Projektaufwände entfällt, da die Implementierung und das Customizing bereits erfolgt sind. Außerdem stellen wir an zentraler Stelle neben dem Betrieb auch die Aktualität der Services sicher. Wir überwachen das System proaktiv und führen Wartungsarbeiten in vereinbarten Down-Zeiten durch. Der Kunde kann sich darauf verlassen, dass er immer mit der besten und sichersten Version arbeitet und die aktuellsten Funktionen nutzt. Darüber hinaus ist die Lösung leicht skalierbar. Je nach Bedarf lassen sich Services einfach dazu buchen und gleich verwenden.

Gibt es hierzu ein konkretes Beispiel, wie so etwas dann in der Praxis abläuft?

Ein Service könnte sein, die eingehenden Auftragsbestätigungen des Kunden komplett zu automatisieren. In dem Fall leitet er die Belege elektronisch an das AFI Rechenzentrum weiter. Dort ist die OCR-Erkennung ein Teil dieses Services und der Kunde braucht keinen eigenen Server mehr zu implementieren. Er erhält die ausgelesenen und erkannten Daten über einen Adapter in sein SAP-System und kann damit weiterarbeiten. Auf Wunsch kann er seine Lösung darüber hinaus optional erweitern und weitere Dokumentarten hinzunehmen. Ein großer Vorteil ist, dass er den Service gleich und leicht nutzen kann. Zudem zahlt der Kunde nur für das, was er an Funktionalität wirklich benötigt.

Wie hoch ist der Bedarf nach Cloud-Lösungen aktuell?

Ich glaube, wir stehen jetzt an einem Punkt, wo es für viele Kunden greifbare Realität wird. Natürlich nicht in allen Bereichen eines Unternehmens und selbstverständlich auch abhängig von einzelnen Branchen und Unternehmensgrößen. Aber in den Bereichen, in denen cloudbasierte Services genutzt werden, zeigt sich, dass die Cloud in der Praxis nicht nur funktioniert, sondern aufgrund ihrer Vorteile die meisten On-Premise-Lösungen verdrängen wird.

Gibt es Fälle, wo On-Premise doch noch die Nase vorn hat – auch in Zukunft?

Meiner Einschätzung nach werden On-Premise-Systeme an den Stellen überleben, die nicht von den klassischen Vorteilen einer Cloud-Lösung profitieren. Das sind Bereiche mit einem extrem hohen Anspruch an Datenvertraulichkeit – wie zum Beispiel bei Firmengeheimnissen – also Bereiche, in denen mobile Daten- und Systemverfügbarkeit rund um die Uhr keine essentielle Rolle spielen. Hier kommen auch noch oft gesetzliche Vorgaben und der eigene hohe Anspruch an Datenschutz und -sicherheit ins Spiel, die sich derzeit gar nicht oder nur schwer über ein externes Cloud-System abbilden lassen.

Apropos Datenschutz, wie wird dieser in der AFI Cloud sichergestellt?

Nicht erst seit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist das für uns ein wichtiges Thema. Die Integrität, die Sicherheit und der Schutz unserer Kundendaten vor Verlust und Missbrauch auf der einen Seite und insbesondere der Schutz personenbezogener Daten auf der anderen Seite haben einen hohen Stellenwert bei unserem Tun und Handeln. Ob es nun das »alte« Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) oder die neue DSGVO betrifft – mit entsprechenden Datenschutzkonzepten, Sicherheitsrichtlinien, technischen und organisatorischen Maßnahmen stellen wir Compliance sowie gesetzeskonformes Handeln sicher. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass sie mit den AFI Lösungen – auch in der Cloud – exzellent und sicher aufgestellt sind.

Was sind die ersten Schritte für Kunden in die Cloud?

Die Integration einer Cloud-Infrastruktur in das eigene Netzwerk- sowie Sicherheitskonzept ist ein erster wesentlicher konzeptioneller und technischer Schritt für unsere Kunden. Da viele aber bereits Cloud-Services nutzen, haben sie diesen Schritt oft schon gemeistert. Die AFI Services lassen sich dann umso einfacher einbinden. Daher muss unterschieden werden, ob es um einen neuen Service geht, bei dem man einfach auswählt, einrichtet, testet und loslegt oder ob bestehende Prozesse und Arbeitsschritte in die Cloud ausgelagert werden sollen. Alles Weitere hängt zudem auch stark vom einzelnen Service und der Zahl an Anwendern ab, die den neuen Service nutzen sollen.
    

Public, Private oder Hybrid: Welche Arten von Cloud bedient die AFI in Zukunft?

Die Idee hinter unserer Cloud-Infrastruktur ist, dass wir verschiedene Szenarien bedienen können und dabei fast alle Cloud-Varianten unterstützt werden. So müssen die Services nicht zwingend im AFI Rechenzentrum laufen, sondern können auf Wunsch der Kunden auch auf Plattformen anderer Cloud-Anbieter eingerichtet werden. Ob das dann in gemischten Szenarien, in einer »eigenen« Umgebung oder auf gehosteten Infrastrukturen geschieht, spielt für unsere Lösungen und Services eine untergeordnete Rolle. Unsere Kunden haben die freie Auswahl. Hier wird je nach Service und Lösung mit den Kunden die jeweils passende Variante ausgesucht und umgesetzt.

 

 

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