Wissen kompakt E-Rechnungen
Rechnungsformate
 

Alles Wichtige zum Thema E-Rechnungen


Warum überhaupt elektronische Rechnungen? Der Verstand sagt: Weil es wegen der Ressourcenschonung und aus Kostengründen sinnvoller ist, elektronische Daten statt Papier zu versenden. Und weil digitale Daten schneller und genauer (fehlerfreier) und überhaupt automatisiert verarbeitet werden können.

Um dem Verstand auf die Sprünge zu helfen (freiwillig tut der Mensch nicht immer das, was sinnvoll ist), gibt es dazu mehrere gesetzliche Grundlagen, sprich: Verpflichtungen mit Rahmenbedingungen (wer, was, wann, wie) und technischen Standards.

XRechnung, PEPPOL, ZUGFeRD, E-Rechnungsverordnung – es tauchen eine ganze Reihe von Begriffen auf. Diese werden wir in einer Blog-Serie erklären und damit Wissen für alle Interessierten aufbauen. Alle Beiträge werden wir nach Abschluss in einem Whitepaper bündeln.
 

Was sind die gesetzlichen Grundlagen zur E-Rechnung?

Die EU-Kommission hat in der Richtlinie 2014/55/EU das europäische Normierungs-Komitee CEN damit beauftragt, eine europaweit gültige Norm für die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen zu erarbeiten. Das Ergebnis ist die EN-16931.

Die EU-Mitglieder sind dazu verpflichtet, diese Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Das ist in Deutschland die E-Rechnungsverordnung (ERechV).

Die E-Rechnungsverordnung definiert beispielsweise: 

  • Was ist eine elektronische Rechnung?
    Jedes Dokument im Sinne von Absatz 1, wenn es in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, übermittelt und empfangen wird (§ 2 Absatz 2) 
  • Welcher Standard ist zu nutzen?
    Für die Ausstellung von elektronischen Rechnungen haben Rechnungssteller und Rechnungssender grundsätzlich den Datenaustauschstandard XRechnung zu verwenden. (§ 4 Absatz 1) 
  • Welche Pflichtangaben müssen enthalten sein?
    Neben den umsatzsteuerrechtlichen Rechnungsbestandteilen sind mindestens folgende Angaben notwendig: Leitweg-ID, Bankverbindungsdaten, Zahlungsbedingungen und die DE-Mail-Adresse oder eine E-Mail-Adresse des Rechnungsstellers (§ 5 Absatz 1)


Ausblick: In Teil zwei unserer Blogserie »Wissen kompakt: E-Rechnungen« beleuchten wir, welche Rechnungen von der E-Pflicht betroffen sind und wie eine elektronische Rechnung überhaupt definiert ist.

 

 

Peter Braun

Technischer Redakteur

 

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